Interview Meri Voskani

Was sind Deine Haupteindrücke wenn du eine Bühne betrittst?

Es ist immer wieder ein ultra geiles Gefühl da zu  stehen. Vor allem wenn die Leute dann mitmachen und teilweise die Songs mitsingen. Ein  sehr sehr cooles Gefühl. In dem Moment denk ich auch das war jede Anstrengung wert;)

 

Bleibt Dir bei dem ganzen Rummel um Deine Person noch genügend Freizeit?

Naja zur Zeit ist es etwas stressig, das ja meine Single „Was dir fehlt ist ein Herz“ erschienen ist und ich deswegen viel unterwegs bin und ich auch noch dabei bin mein Abi zu machen. Aber ich finde trotzdem noch Zeit was mit meiner Familie zu unternehmen, mich mit Freunden zu treffen oder einfach nur rum zu hängen.

Außerdem ist es für mich positiver Stress. Ich mach’s ja echt gerne und ab und zu verbinde ich einfach „Arbeit“ und Vergnügen indem ich meine Freunde oder Familien Mitglieder wie meine Schwester mit auf Auftritte nehme und wir gehen dann im Anschluss zusammen feiern.

 

Willst du Deinen jetzigen Musikstil beibehalten oder in eine andere Richtung gehen?

Es wird fürs erste keine extreme Stiländerungen geben. Ich mag den Stil schon gerne. Ich würd aber glaub ich gern auf dem nächsten Album mehr tanzbare Songs machen und etwas mehr Positivität reinbringen. Wenn ich einen Song mache, plane ich nicht viel vorher.

Ich experimentier gerne rum und ich will auch neues probieren. Wäre auch langweilig immer dasselbe zu machen. Lasst euch einfach überraschen.

 

Was sind Deine Zukunftspläne?

Erst einmal muss ich ja mein Abi hinter mich bringen und dann kann ich mich voll und ganz auf die Musik konzentrieren. Ich arbeite schon an neuen Ideen für neue Songs. Und wenn ich die Schule erst fertig habe, kann ich auch längere Zeit durch Deutschland touren und Auftritte geben.

 

Was für Vorbilder hast Du?

Leute wie Whitney Houston, Mariah Carey und vor allem Beyonce Knowles. Sie ist eine Mega-  Sängerin und Songwriterin. Ich liebe die Songs die sie mit Destiny´s Child gemacht hat. Sie haben mich  inspiriert und mich schon von klein auf dazu bewegt mich reinzuhängen, um mal so gut wie sie zu werden.

 

Würdest Du gerne mal mit einem bestimmten Künstler einen Song zusammen aufnehmen/performen? Wenn ja, wer ist es?

Da  gibt es schon einige. National würd ich gern mal einen Song mit Xavier Naidoo machen oder Sammy Deluxe

International: Sean Paul oder Justin , Kanye West oder aber auch P.Diddy.

 

Mädels gehen ja bekanntlich sehr gerne shoppen, Ist es Dir noch immer möglich einkaufen zu gehen, ohne erkannt zu werden?

Hehe..ya richtig..auch ich gehe sehr gerne shoppen und werde auch ab und zu erkannt, aber es hält sich in Grenzen. Meistens sprechen mich die Leute an und wir machen paar Fotos oder unterhalten uns kurz..und dann kann ich auch schon wieder weiter.

 

Was inspiriert Dich zu deinen Songs???

All das was ich jeden Tag erlebe. Die Menschen, die mich umgeben und mir nahe stehen, ihre Geschichten, meine Erlebnisse und Erfahrungen. Das was mich berührt, mich beschäftigt, mich aufregt und mir Freude macht.

 

Schreibst Du sie selber?

Ya entweder schreibe ich sie alleine am Klavier oder mit meinem Paps King Karlo. Wir haben ein kleines Studio zu Hause, wo ich all meine Ideen festhalten und rumprobieren kann.

 

Was ist Dir bei Deinen Songs besonders wichtig?

Das sie was auszusagen haben und ich mich mit ihnen identifizieren kann. Mir ist wichtig dass mir selber auch das gefällt was ich mache und ich hinter dem stehe was ich tue. Ich habe früher viele Projekte gemacht und viele Songs von anderen Leuten gesungen. Ich hatte dabei aber immer das Gefühl dass da etwas fehlt….etwas von mir.

Und Mittlerweile kann ich sagen, dass das was ich schreibe ich bin und diese Songs ein Teil mir.

 

Warum hast Du dich entschieden auf Deutsch zu singen und nicht in Englisch?

Die Sache ist: ich kann mich einfach auf Deutsch viel besser ausdrücken. Früher habe ich sehr viel Englisch gesungen. Damals war es nicht so verbreitet Musik auf Deutsch zu machen und es klang so leicht nach deutschem Schlager und es war einfach ungewohnt. Mittlerweile ist Deutsche Musik ja überall schon etabliert und ich finds echt cool,  dass es immer mehr Künstler gibt die auf Deutsch singen. Ich hatte Anfangs auch meine Zweifel ob man denn RnB und Soul auf Deutsch gut rüberbringen konnte ohne dass es irgendwie komisch klingt, aber ich muss sagen es geht scheinbar dochJ

 

Wie hat sich Dein Leben verändert, seitdem Du bekannt bist?

Sehr viel hat sich nicht verändert. Ich führe ein relativ normales leben. Ich verreise öfter und gebe öfter Auftritte, aber ansonsten geh ich noch wie andere in meinem Alter zur Schule und mache dieses Jahr mein Abi. Das einzige was sich durch die Bekanntheit verändert hat ist wohl, dass man viel mehr unter der Beobachtung der Öffentlichkeit steht.

 

Was war bis jetzt Dein schönstes Erlebnis (im Bezug auf die Musik)?

Die Entstehung und der Release meines Debutalbums „ Vom Ende zum Anfang“ .Ich habe ja bereits sehr viele Alben produziert aber keines wurde bisher veröffentlicht, weil ich ja auch keinen Plattenvertrag hatte. Es war sehr aufregend mit so vielen coolen Leuten zusammen zu arbeiten wie z.B auch Jan van der Toorn und es hat einen rießen Spaß gemacht. Und was auch echt der Hammer war, war der Release. Ich fands echt voll krass dass so viele Leute da waren und so abgegangen sind.

 

Herzlichen Dank für das Interview.
Katrin Müller